UNESCO-Welterbetag in Gunzenhausen
07.06.2026, 11:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Der Limesabschnitt im Burgstallwald ist Teil des sogenannten Obergermanisch-Raetischen Limes, der Rhein und Donau als lineare gebaute Landgrenze verband und 2005 als Teil der transnationalen seriellen Welterbestätte „Grenzen des römischen Reiches“ in die UNESCO-Welterbeliste eingetragen wurde.
Die Reste der Palisade und der Mauer des Limes, des Kleinkastells sowie der Wachtürme im Burgstallwald sind Teile römischer Grenzanlagen. Die römische Militärverwaltung ließ sie in der ersten Hälfte des 2. Jahrhunderts n. Chr. an der Nordgrenze der Provinz Raetien errichten und bis zur Mitte des 3. Jahrhunderts n. Chr. kontinuierlich um- und ausbauen.
Am 7. Juni 2026, dem diesjährigen UNESCO-Welterbetag, laden der Bezirk Mittelfranken und das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege zum Aktionstag in Gunzenhausen ein. Das genaue Programm sowie eine Übersichtskarte finden Sie auf dem nachfolgend verlinkten Programmflyer. Mehr Informationen erhalten Sie zudem auf der Seite des UNESCO-Welterbetags.
Programmauszug
Führung: Nachhaltige Waldbewirtschaftung und das UNESCO-Welterbe Limes
Wir erkunden gemeinsam die Überreste des Limes im Burgstallwald bei Gunzenhausen. Dabei wird die Nachhaltigkeit der örtlichen Waldwirtschaft und deren Bedeutung für die Erhaltung des römischen Bodendenkmals erläutert.
Treffpunkt: Bismarckdenkmal
Endstation: Kleinkastell im Burgstallwald
Dauer: ca. 45 min
Uhrzeiten: 11.30 Uhr, 13.00 Uhr und 14.30 Uhr
Anschlussprogramm am Kleinkastell
Geschichten über das Leben an der römischen Grenze – erzählt von Martin Ellrodt
Uhrzeiten: 12.30 Uhr und 14 Uhr
Musik am Limes: Antike Klänge auf nachgebauten römischen Instrumenten mit Justus Willberg
Uhrzeit: 15.30 Uhr


