Montagsvorträge 2026

Alle Termine auf einen Blick

Limesradweg am Limeswachtturm Kipfenberg
© Markt Kipfenberg, Dietmar Denger

20 Jahre Welterbe Limes in Bayern – eine Erfolgsgeschichte der Denkmalpflege

Schutz, Erhalt, Erforschung und Vermittlung – das sind die Aufgaben, zu denen sich die Bundesrepublik Deutschland mit der Nominierung des Obergermanisch-Raetischen Limes als UNESCO-Welterbe verpflichtet hat. 2005 wurde die römische Grenze zwischen Rhein und Donau als Teil der „Grenzen des Römischen Reiches“ in die Welterbeliste eingeschrieben. Der Vortrag zeigt, was am Mainlimes und zwischen Mönchsroth an der württembergischen Grenze und Eining an der Donau in 20 Jahren beim Schutz, der Erforschung und der Vermittlung des Limes erreicht wurde.

Datum: 02.03.2026, 19.00 - 20.30 Uhr
Referent: Dr. Markus Gschwind, Koordinator Archäologische Welterbestätten, Bayerisches Landesamt für Dnekmalpflege
MVHS Kursnummer für Vortrag online: W218160
Anmeldung für Vortrag online: ab dem 1. Februar möglich

Die Teilnahme ist kostenlos.


Eindruck von den Verlegearbeiten im November 2025.
© Foto: Nicolaj Koraus.

Sonne trifft Denkmal: Solarbiberschwanz-Indachanlage als Pilotprojekt

In der Alten Münze wird derzeit ein Pilotprojekt zur Energiegewinnung aus erneuerbaren Quellen umgesetzt: die erste großflächige Indach-Photovoltaikanlage aus sogenannten Solarbiberschwänzen. Der Vortrag erläutert die besonderen technischen Anforderungen, sowie die Chancen, die sich aus diesem Projekt für die Nutzung innovativer Photovoltaiklösungen in historisch sensiblen Gebäuden ergeben.

Datum: 09.03.2026, 19.00 - 20.30 Uhr
Referentin: Sabrina Sommer, Referentin für Denkmal und Nachhaltigkeit, Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege
MVHS Kursnummer für Vortrag online: W218150
Anmeldung für Vortrag online: ab dem 1. Februar möglich

Die Teilnahme ist kostenlos.


Porta Praetoria in Regensburg
© BLfD

Orte herzoglicher Herrschaft im agilolfingerzeitlichen Baiern – eine archäologische Spurensuche

Regensburg war seit dem späten 7. Jahrhundert Hauptort des bairischen Herzogtums. Neben Pfalzen wie Freising und Salzburg spielten aber auch ländliche Orte wie Aschheim oder Altötting als Schauplatz für Synoden und Gerichtstage eine wichtige Rolle. Doch wie sahen diese Orte aus und was unterschied sie von anderen? Anhand archäologischer Spuren wird der Frage nachgegangen, welche baulichen oder räumlichen Strukturen herzogliche Herrschaftsausübung erkennen lassen.

Datum: 16.03.2026, 19.00 - 20.30 Uhr
Referent: Dr. Christian Later, Referatsleiter Denkmalliste Bodendenkmäler, Kulturlandschaftserfassung, Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege
MVHS Kursnummer für Vortrag online: W218180
Anmeldung für Vortrag online: ab dem 1. Februar möglich

Die Teilnahme ist kostenlos.


Gesamtansicht des Chorgestühls von Kloster Banz vor der Restaurierung
© Eberhard Lantz

Zeichen der Zeit – die Restaurierung des Banzer Chorgestühls von Johann Georg Neßtfell

Kunstvolle Einlegearbeiten, edle Materialien, handwerkliche Präzision - das Chorgestühl aus der Stiftskirche St. Dionysius und St. Peter im Kloster Banz ist ein Meisterwerk des barocken Kunsthandwerks. Seit ca. 20 Jahren wartete das Chorgestühl auf die dringende Restaurierung, die 2025 umgesetzt werden konnte. Ein Team aus freiberuflichen Restauratorinnen und Restauratoren konnte unter fachlicher Beratung der Restaurierung für Bau- und Kunstdenkmalpflege am Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege die aufwändige und anspruchsvolle Konservierung und Restaurierung durchführen.

Datum: 23.03.2026, 19.00 - 20.30 Uhr
Referentin: Hannah Emmerich, wissenschaftliche Volontärin in der Restaurierung für Bau- und Kunstdenkmalpflege, Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege
MVHS Kursnummer für Vortrag online: W218190
Anmeldung für Vortrag online: ab dem 1. Februar möglich

Die Teilnahme ist kostenlos.


Relief der Trajanssäule mit Legionären bei der Beschaffung von Bauholz
© Gemeinfrei

(Re)Konstruktion der hölzernen Großbauten im römischen Lager Marktbreit

Die Principia und das Praetorium von Marktbreit zählen zu den frühesten großdimensionierten Repräsentationsbauten in römischen Militärlagern. Beide wurden in Pfostenbauweise errichtet und sind heute nur noch über Gründungsbefunde nachvollziehbar. Der Vortrag beleuchtet, welche Rückschlüsse sich aus dem archäologischen Befund auf Planung, Ausführung und Logistik der Holzbauten ziehen lassen. Digitale Modelle veranschaulichen zudem den architektonischen Gestaltungsspielraum der Pfostenbauweise.

Datum: 20.04.2026, 19.00 - 20.30 Uhr
Referentin: Dr. Birgit Nennstiel, Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt JORD I am Deutschen Archäologischen Institut in Berlin
MVHS Kursnummer für Vortrag online: W218170
Anmeldung für Vortrag online: ab dem 1. Februar möglich

Die Teilnahme ist kostenlos.