Gesetzliche Grundlagen

Mit dem Bayerischen Denkmalschutzgesetz vom Oktober 1973 wurde dem mit königlich-bayerischer Verordnung vom 6. September 1908 (GVBl 1908, 762) als Generalkonservatorium der Kunstdenkmale und Altertümer Bayerns gegründeten Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege in seiner bis heute gültigen, institutionalisierten Form eine neue gesetztliche Grundlage gegeben.

Im Bereich der Bodendenkmalpflege sind bei der Anwendung des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes zudem das in der Bundesrepublik Deutschland mit Wirkung vom 23. Juli 2003 in Kraft getretene Bundesgesetz zum Europäischen Übereinkommen vom 16. Januar 1992 zum Schutz des archäologischen Erbes (Konvention von La Valletta) sowie die einzelnen Bestimmungen dieser Konvention von den bayerischen und deutschen Behörden und Gerichten völker- und bundesrechtlich verpflichtend zu beachten.