Drittmittel-Forschungsprojekte

Im Zentrallabor eingereichte Proben umfassen ein breites Spektrum. Während zum Beispiel ein industrielles Prüflabor typischerweise nur wenige, ausgewählte Rohstoff- oder Produkteigenschaften kontrolliert, sieht sich das Zentrallabor von Fall zu Fall mit sehr unterschiedlichen Materialprobenarten und Aufgabenstellungen konfrontiert.

Grundsätzlich ist im Labor mit allen Materialien zu rechnen, welche im Laufe der letzten Jahrtausende von Menschen eingesetzt wurden. Erschwerend kommt hinzu, dass sich diese Materialien bis zur Unkenntlichkeit verändert haben können. Nicht zuletzt sind die Proben wegen ihres Alters und ihrer Herkunft in der Regel verunreinigt, zum Beispiel durch Staub, Putzmittelreste, Korrosionsprodukte etc. und meist extrem klein.

Um diesen Anforderungen auf gleichbleibend hohem Niveau gerecht zu werden, muss das Labor den Stand der Grundlagenforschung im Auge behalten, mit verwandt arbeitenden Labors Kontakt halten und eigene Methoden entwickeln. Drittmittelvorhaben ergänzen die staatlichen Ressourcen. Geldgeber sind in erster Linie gemeinnützige Stiftungen.

Aktuelle Drittmittelprojekte:
Wiederbehandlung von Natursteinfassaden (DBU MONITORING)
Straßenverkehr und Denkmalsubstanz (DBU TrafficRisk)
China Projekt (BMBF China)


Abgeschlossene Drittmittelprojekte:
Freisetzung von Schwermetallen (UBA RUN-OFF Projekt)
Internationales Materialexpositionsprogramm (UN-ECE Projekt)
Synergie von Schadensfaktoren (MULTI-ASSESS Projekt)
Konservierungswissenschaftliche Labors in Europa (EU-ARTECH)
Bildliche Erfassung von Denkmälern (EU-VITRA Projekt)
Bohrwiderstandsmessung (EU-MCDUR Projekt)

Zentrallabor

Das Denkmal für König Ludwig I. in München im alltäglichen Straßenverkehr.