Feuchtbodenarchäologie

Feuchtböden sind stark vom Grundwasser beeinflusste Böden, zum Beispiel Auen, Moore und verschiedene Unterwasserböden. In diesen Bodengruppen angesiedelte Denkmäler sind Archive von besonderem Wert: sie sind exzellent konserviert. Der weitgehende Sauerstoffabschluss begünstigt die Erhaltung von organischen Materialien wie Knochen, von Getreide, Holzwerkzeug oder Bauhölzern.

2011 sind die drei wichtigsten bayerischen Feuchtbodendenkmäler Pestenacker, Unfriedshausen und die Roseninsel im Starnberger See als Teile eines internationalen Antrags „Prähistorische Pfahlbauten rund um die Alpen“ indie Welterbeliste der UNESCO aufgenommen worden.

Derzeit bereitet das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege die Funde aus Pestenacker und Unfriedshausen zur Übergabe an die Archäologische Staatssammlung München vor.

Detaillierte Informationen zu den Bodendenkmälern Pestenacker und Unfriedshausen finden Sie hier.



Peter Weinzierl M.A.
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Fax-Nr.: 089/2114-406
E-Mail: Peter.Weinzierl@blfd.bayern.de




N. N.
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Feuchtbodenarchäologie

Die Grabung in Pestenacker aus der Luft fotografiert.

Feuchtbodenarchäologie

Zeichnerische Dokumentation eines der Häuser, die in Pestenacker freigelegt wurden. (Ausschnitt)