Querschnittsaufgabe Gartendenkmalpflege


Grüne Zeugnisse der Geschichte

Gärten und Parks von Schlössern, Klöstern, Wohnhäusern, Bauern- und Bürgergärten, Kurgärten, Friedhöfe und Alleen: als Gartendenkmäler werden sie gepflegt und erhalten. Die Erhaltung und Instandsetzung des historischen Grüns ist die Aufgabe der Gartendenkmalpflege.

Gärten: Denkmäler in stetigem Wandel

Die Gartendenkmalpflege arbeitet Hand in Hand mit der Bau- und der Bodendenkmalpflege: Die Suche nach verdeckten Spuren des historischen Gartens fallen in den Bereich der Bodendenkmalpflege, die Instandsetzung der Parkarchitektur oder der Einfriedungsmauern ist eine baudenkmalpflegerische Aufgabe. Die Methoden der Gartendenkmalpflege allerdings unterscheiden sich deutlich von denjenigen der Bau- oder Bodendenkmalpflege: Pflanzen als lebendiges Baumaterial verändern sich im Lauf der Jahreszeiten ständig.

Pflege von Parks & Gärten

Schutz und Pflege von historischen Gartenanlagen liegen, wie dies auch für Bau- und Bodendenkmäler gilt, im öffentlichen Interesse. Wenn denkmalgeschützte Gärten oder Parkanlagen verändert werden sollen, so ist dafür eine denkmalpflegerische Erlaubnis notwendig. im Rahmen der Querschnittsaufgabe Gartendenkmalpflege berät das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege bei der Pflege von historischen Gartenanlagen und begleitet ihre Instandsetzung. Grundlage für die Gartendenkmalpflege sind Instandsetzungs- und Pflegekonzepte, so genannte Parkpflegewerke.


Ihr Ansprechpartner:
Dipl.-Ing. Bernhard Herrmann
Telefon-Nr.: 089/2114-371
E-Mail: Bernhard.Herrmann@blfd.bayern.de


Gartendenkmal

Der Dörnbergpark in Regensburg: ein Gartendenkmal. Nachweis: Gesine Sturm.

Gartendenkmal

Die Allee von Greifenstein bei Heiligenstadt im Lkr. Bamberg. Nachweis: BLfD, B. Herrmann.