Restaurierungswerkstätten:

Fachbereich Textil



Kleidung, Vorhänge, Teppiche, Bezüge - das Arbeitsgebiet der Textilrestaurierung umfasst ein breites Spektrum. Archäologische Fragmente zählen ebenso dazu, wie Objekte aus Leder und Stoffen wie Samt, Brokat oder Leinen. Der Fachbereich Textil in den Restaurierungswerkstätten des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege arbeitet an der Erhaltung und Pflege historischer Textilien.

Historische Textilien: Erhaltung und Konservierung

Die Restaurierung von historischen Textilien bezieht sich immer auch auf ihre Umgebung: Vielfach ist das textile Gewebe mit anderen Materialien wie Metall, Papier, Glas, Stroh, Federn oder auch Edelsteinen kombiniert. Die Restauratoren sind daher auch in den Bereichen Materialkunde und Verarbeitungstechniken geschult.

Gebrauch und Aufbewahrung, Klima-, Licht- und Umwelteinflüsse: sie hinterlassen ihre Spuren an den sensiblen historischen Textilien. Die Restauratoren des Fachbereichs Textil beraten direkt an Ort und Stelle: wie können gefährdete Textilien konserviert werden, wie können ihr historischer Wert und ihre Funktion erhalten werden? Sie erarbeiten Konzepte zur Restaurierung, Konservierung und der Schadensprävention. Die Restauratoren bergen und begutachten Textilien, überprüfen Restaurierungsmethoden und verwendete Materialien und begleiten die Schädlingsbekämpfung und Dekontamination von Textilien.




Restauratorin Anna Szubert M.A.
Telefon-Nr.: 089/2114-249
E-Mail: Anna.Szubert@blfd.bayern.de


Fatschenkind

Nach der Restaurierung: Fatschenkind aus der Pfarrkirche St. Peter und Paul in Beuerberg.

Antependium

Eichstätt, Schutzengelkirche, Antependium mit Bargello-Stickerei (um 1730), vor der Konservierung.